Zudecken aus natürlichen Materialien fördern den gesunden Schlaf



Ebenso wie das Unterbett sollte auch Ihre Zudecke aus möglichst natürlichen Materialien bestehen.

 

Damit Sie tatsächlich gesund und erholsam schlafen, sollten Sie es auch in Ihrer hautnahen Schlafumgebung mit dem Grundsatz an meine Haut lasse ich nur reine Natur halten. Schließlich ist die Haut ein überaus sensibles Organ. Schon ein Grad Temperaturunterschied wird von Ihr registriert und ans das Gehirn gesendet, im von dort aus Maßnahmen zu ergreifen. Solche Störungen können Ihren Schlaf beeinträchtigen. Das sie aber ganz einfach zu vermeiden sind, das wollen wir Ihnen hier demonstrieren.

Nachteile von Daunen- und Federdecken

Stichwort reine Natur. Es gibt nichts Besseres. Deshalb empfehlen wir Ihnen auch für Ihr Bettzeug wieder einmal Schafschurwolle, deren gesundheitsförderliche Eigenschaften ja bereits angesprochen wurden. Warum aber nicht die scheinbar so beliebten Daunen oder Federn?

Dafür gibt es einleuchtende biologische Gründe. Vögel müssen fliegen und/oder schwimmen. Würde ihr Federkleid ähnlich viel Feuchtigkeit aufnehmen, wie Wolle, sie könnten beides nicht mehr. Die Gänse würden zu Fischen mutieren. Federn bzw. Daunen sind deshalb auch nicht in der Lage, die während der Nacht abgegebenen Körperausdünstungen aufzunehmen. Auch was die Durchlüftung betrifft . ein wesentlicher Beitrag zum gesunden Schlafklima . schneidet die Wolle eindeutig besser ab. Versuchen Sie einmal, Rauch durch eine Daunen-/Federdecke zu blasen. Während er bei der Wolldecke problemlos durchdringt und nach kurzer Zeit nichtmehr zu riechen ist, bleibt er in der Daunen-/Federdecke hängen. Auch sein Geruch.

Daher kann es unter einer Daunen-/Federdecke leicht zu einem Feuchtigkeits- und Wärmestau kommen. Die Folgen? Sie schwitzen und decken sich ab. Dann frieren Sie und decken sich wieder zu. Sie fangen erneut zu schwitzen an usw. Das ganze wiederholt sich x-mal pro Nacht, was Ihren (Tief-)Schlaf erheblich stören kann.